Mitschriften
Nach Italien nehme ich nun auch wieder ganz aktiv, hochmotiviert und begeistert am Unileben teil. Ich laufe von einem Seminar zum anderen und schnappe jedes Fetzen Wissen begierig auf. Und natürlich schreibe ich mit - und das ganz fleißig.
Doch laufend kommen mir Gedanken, die mit der eigentlichen Thematik der Vorlesung bzw. des Seminars nichts zu tun haben. Ich bekomme eine Anregung, werde an ein früheres Seminar erinnert, dann gibt es da einen Verweis auf eine interessante Studie, die ich unbedingt lesen möchte oder ich bekomme einfach eine neue Idee, um mein Diplomarbeitsthema einzukreisen, zu entfalten.
Und schon sieht das Blatt wie eine wahllose Zusammenstellung von Gedankenfetzen aus, die keiner Struktur folgt. Nach ein paar Tagen kann auch ich nicht mehr genau nachvollziehen, was ich wie und in welchem Zusammenhang aufgeschrieben habe. Doch es gelingt mir nicht immer zeitnah alles nachzuarbeiten und schwups sind die guten Gedanken weg und ich finde sie in meinem Kopf nicht wieder. Das finde ich ärgerlich.
Nun habe ich schon ein paar Ratschlag-Bücher nach Ideen für die Mitschrift gewälzt. Doch die Suche blieb ergebnislos. Mind-maps finde ich in der Vorlesung ungeeignet, aber ich brauche dennoch etwas, wo ich meine unterschiedlichen Gedanken sammeln kann.
Habt ihr vielleicht eine interessante Methode oder verwendet ihr schon seit Jahren ein Konzept, welches es sich mal lohnt, auszuprobieren? Ich wäre da sehr interessiert an euren Ideen und Anregungen!
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am 6. Mai 2008 um 08:46 Uhr.
Ich selber nutze es nicht, aber ich hab von der Idee gelesen, einfach immer am Rand genug Platz zu lassen und dort Notizen anzubringen. Wenn´s geht mit Symbolen (für interessante Literatur, Fragen, Diplomarbeitsanregung etc.) oder eben mit kleinen Notizen, was dir völlig jenseits von Gut und Böse einfällt
Werde gleich in der Vorlesung mal deine Mitschrift kontrollieren! Bis gleich!
am 6. Mai 2008 um 22:52 Uhr.
Ich kann dem obigen Beitrag nur zustimmen! Ich kenne die Problematik mit den Mitschriften auch nur allzu gut! Ich habe tatsächlich immer einen kleinen Rand gelassen (eigentlich besteht der auf der Seite der Locherung ohnehin schon) und habe mir dort Vermerke gemacht. Da habe ich mir z.B. Literaturhinweise in der einen Farbe und “To-Do-Aufgaben” in der anderen Farbe notiert. Ich persönlich arbeite auch gerne mit Symbolen: ein Haus für nachzuarbeitende Dinge oder Hausarbeiten, eine Glühbirne für eine tolle oder weiterführende Idee usw. Ausrufezeichen, Fragezeichen, Pfeile etc. eignen sich auch prima für eine eigene Zeichensprache.

Dies mag sich vielleicht erst einmal etwas kompliziert anhören, aber ich find’s sehr praktisch. Nach der ersten oder zweiten VL hat sich die Systematik ohnehin verinnerlicht - und dann geht’s ganz einfach! Und das Tolle ist: Man versteht seine eigenen Mitschriften auch wieder!
am 7. Mai 2008 um 21:40 Uhr.
Ich würde dir da ja zu gerne weiterhelfen, aber leider hat man während einer Mathevorlesung nicht genug Zeit, über andere Dinge nachzudenken
. Somit brauche ich keine tolle Methode, sondern lediglich Schnelligkeit, Füller, Zirkel und Lineal um überhaupt mitzukommen.
!
;) )!!
Der einzige Tipp der mir also dazu einfällt: Wechsel das Studienfach
Küsschen (und nimm mich ja nicht zu ernst
am 9. Mai 2008 um 00:39 Uhr.
Das mit Mathe kann ich übrigens (quasi aus zweiter Hand, ahahahaha) nur bestätigen. Da ist man froh, die Handschrift des Profs entziffern zu können ooohne natürlich zu viel Zeit beim Dechiffrieren zu benötigen, um nicht komplett den Anschluss zu verliieren. Habe das Phänomen mal sehr interessiert bei einer Mathevorlesung verfolgen können… Andere Fakultäten, andere Sitten