Erster Tag in Roma
Neugierige seid ihr wohl gar nicht. Da bekomme ich doch glatt über Nacht fünf Mails, die alle eine Frage stellen: Was war denn da los in Rom?
Als ich die Schweizer Gardisten und die Mitarbeiter der Vatikanischen Museen erwähnt habe, war es um einige geschehen, wie es mir scheint. Und zu Recht, denn wir haben drei wunderbare Tage in Rom verbracht.
Mit dem Zug aus Firenze angereist, haben wir den Bus zu unserer schönen Unterkunft direkt am Vatikan genommen. Hätte man gewollt und wäre sie nicht so hoch gewesen, hätte man Steine über die Vatikansmauer werfen können, so nah beim Papst haben wir residiert. Nach einer kleinen Stärkung haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg gemacht und haben das ganze touristische Programm im Hardcore-Verfahren durchgenommen:
Beginnend mit der Città del Vaticano haben wir die Piazza di San Pietro mit der wunderschönen San Pietro in Vaticano ausgiebig beschaut und bestaunt.

Gleich dort haben wir uns mit ein paar netten Carabinieri angefreundet, die uns gezeigt haben, wie man am besten an die tollen Plätze Roms kommt.

Von der Via della Conciliazione ging es dann weiter zum Castel Sant`Angelo, wo wir dann die Tevere überquert haben, um Richtung Piazza del Popolo in der Sonne zu schmoren.


An der Villa Medici vorbei sind wir dann an die Spanische Treppe gelangt, wo derzeit leider gebaut wird, so dass man schöne Bilder den Postkarten entnehmen konnte, die dort verkauft wurden.

Bei einem weiteren Spaziergang durch die Innenstadt gelangten wir dann an die Fontana di Trevi, den ich ab sofort meinen Lieblingsplatz in Roma nennen darf. Es war so schön dort! Franka und ich haben natürlich eine – aus unserem Besitz stammende Münze – mit der rechten Hand über die linke Schulter geworfen, was eine glückliche Wiederkehr nach Rom sichern soll.
Dass wir uns nach so vielen Kilometern nur noch zum Pantheon, Piazza Navona, Piazza Parlamento und zur Ponte Sant Angelo geschleppt haben, um dann an der Piazza della Scala in einem urigen Restaurant draußen Cena zu essen, ist doch klar!
Das war der erste Tag. Im Kloster angekommen, machte uns unsere aufgeweckte Schwester mit einem Mitarbeiter des Vatikanischen Museum bekannt, von dem wir eine Einladung ins Vatikanmuseum und zum Abendessen am nächsten Tag erhielten…
(Fortsetzung folgt…)
Verwandte Beiträge:






am 4. Februar 2008 um 16:27 Uhr.
Das hört sich schon alles super an, nun warte ich gespannt auf Tag 2!
am 6. Februar 2008 um 10:55 Uhr.
Wo lernst du nur immer soviele Leute kenne… Polizisten… Museumsmitarbeiter… wenn ich unterwegs bin, lerne ich nur Leute kennen, die mir was andrehen wollen oder denen ich was abkaufen muss
Was aber viel wichtiger ist: Ich hoffe du hast den Stadtrundgang streng nach Dan Browns Beschreibung vorgenommen! Das würde ICH nämlich gerne mal machen…
Liebste Grüße nach Italien!
am 6. Februar 2008 um 11:22 Uhr.
Im Grunde habe ich nichts damit zu tun. Unsere tolle Schwester hat das alles arrangiert!

Und wenn die merken, dass du ein bisschen Italienisch sprichst, dann unterhakten sie sich auch gerne mit dir. Irgendwie bist du dann doch nicht mehr ganz “touristisch”.