Die Jungs bei der Telekom
Wie einige von euch bereits wissen, war mein Internetzugang voN letzten Donnerstag AN bis diese Woche Montag geschrottet. Aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer…
Da ich ja aber unterwegs gewesen bin, habe ich davon nichts mitbekommen und meine Eltern waren sehr stoisch in dieser Sache. So kam es dazu, dass ich am Montag nicht die Arbeiten erledigen konnte, die ich erledigen sollte (ja, Anna - wir sind Hornochsen). Zudem habe ich mich den ganzen Montagmorgen mit der Telekom beschäftigt - genauer mit dem netten Herren von der Störung-Hotline. Und da hieß es, dass sie das Problem nicht beheben könnten und ich wurde an den Außendienstler weitergeleitet. Wegen der Streiks würden aber keine festen Termine vergeben werden - so sollte ich mich auf 10-12Tage internetlosen Haushalt einstellen. Na prima - also ab zur Uni - denn da kann man immerhin noch online gehen.
Doch so weit ist es gar nicht gekommen. Denn am Nachmittag riefen sie an und meldeten, dass der Schaden behoben worden ist und ich mich wieder im Internet tummeln kann.
Deswegen sei an dieser Stelle mal etwas gesagt, was diese Menschen bestimmt nicht all zu häufig hören: DANKE - DAS WAR GUTE ARBEIT!!!
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am 22. Juni 2007 um 14:39 Uhr.
Mit dem Problem warst du in der Zeit nicht alleine Anna! Das war wohl ein Problem was mehrere Interanschlüsse in Melle betraf und, auch wenn die netten Herren das wieder hinbekommen haben, danke ich ihnen absolut nicht dafür, weils doch wohl selbstverständlich sein sollte, dass die Typen ihre eigenen Fehler schnellstmöglichst wieder beheben. Dass die sowohl dir, als auch mir (und anderen wahrscheinlich auch), Außendienstmitarbeiten schicken wollten, erweckt bei mir stark den Eindruck, dass die absolut keine Ahnung hatten, dass (große) Teile ihres Meller Netzes ohne Anschluss waren, weil es ja schließlich auch keine Außendienstmitarbeiter waren, die das Problem behoben haben. Deswegen: Scheiß auf die Telekom, wir werden schnellstmöglichst zu osnatel wechseln, weil das auch nicht das erste Mal war, dass die Telekom so eine Scheiße mit uns abgezogen hat!
am 22. Juni 2007 um 18:18 Uhr.
Lieber Simon,
ich war mir sehr wohl im Klaren darüber, dass ich nicht die einzige mit Verbindungsproblemen im Meller Umkreis war. Hatte schließlich mit anderen T-Punkt-Kunden gesprochen.
Doch sehe ich die Sache tatsächlich etwas anders als du: Ich habe mich nämlich gefreut, dass auf meinen Anruf und mein beharrliches Nachfragen hin, eine Reaktion ausgelöst wurde. Und es war wirklich so, dass das Problem nicht von einem Außendienstler gelöst wurde, aber sehr wohl in der Vermittlungszentrale, die zuständig für den Meller Raum waren. Von dort wären die Außendienstler nämlich gekommen, wenn sie das Problem nicht hätten lösen können!!
Zudem streikte die Belegschaft gerade, falls du das in den Medien mitverfolgen konntest. Und ich kann irgendwo verstehen, dass du gefrustet bist, wenn du mehr für weniger Geld arbeiten solltest und dann noch zusätzlich von allen Richtungen angemotzt wirst, weil beim Kunden das Internet nicht funktioniert. Und genau das hat die Telekom sehr zeitnah behoben und das ist es, was ich herausgestellt habe. Dass es diesmal geklappt hat und ich mich sehr darüber gefreut habe. Und das WAR gute Arbeit - in meinen Augen - auch wenn sie selbstverständlich ist.
Hast du dir nicht auch schon mal als GL ein kleines Dankeschön von den Eltern gewünscht, obwohl es ja ganz selbstverständlich ist, dass du ihre Kinder gesund und heile aus dem Zeltlager zurück bringst? Manchmal tut zwischen all dem Frust ein kleines Lob ganz gut und steigert die Motivation, dass es auch in Zukunft besser klappt. Was sagst du dazu?
Schließlich möchte ich auch nicht, dass wenn ich mal Fehler mache, mich der Chef auf die Straße setzt und mich durch einen anderen austauscht, was deinem Anbieterwechsel gleichkommen würde. Toleranz zeigen und auch die Möglichkeit zur Verbesserung geben!!
am 23. Juni 2007 um 14:23 Uhr.
“Scheiß auf die Telekom” ist ein Spruch der inzwischen viel von seiner Gültigkeit verloren hat. In diesem Zusammenhang sind zwei gegenläufige Tendenzen auszumachen: Erstens, die DTAG hat gemerkt, und zwar schon vor grob geschätzt mindestens zwei Jahren, dass es so nicht weitergeht, und arbeitet seitdem stark an der Servicestruktur. Bei so einem großen und chaotischen Unternehmen ist das ein gigantisches Stück Arbeit, und man muss ihnen Respekt zollen dafür dass sie in dieser Aufgabe tatsächlich sehr spürbare Fortschritte machen. Andere Unternehmen sind an solchen Aufgaben gescheitert oder zumindest stark eingeschrumpft. Zweitens, die Konkurrenz der Telefonanbieter ist schon längst nicht mehr so gut wie früher. Bestes Beispiel Hansenet. Früher wohl der Vorzeigeanbieter schlechthin, hat sich dieses Unternehmen beim Start an den bundesweiten Markt wohl so sehr auf die Schnauze gelegt wie nur irgend möglich.
Unterm Strich wird das einen azyklische Verlauf ergeben. Momentan noch hält die große Motzphase auf den rosa Riesen ganz gut an, und es wird eine Weile dauern bis sich rumgesprochen hat dass es dort inzwischen wieder besser läuft. Genauso wie es dauern wird bis sich rumgesprochen hat, dass die Konkurrenz mindestens genau so viel Scheiße baut - um mal bei dieser Ausdrucksweise zu bleiben - wie das große “Vorbild”. Und letztendlich hängen sehr viele Fremdanbieter auf der letzten Meile doch trotzdem wieder an der Telekom. Zwar mögen andere billiger sein, aber man holt sich damit nur eine zusätzliche Fehlerquelle ins Haus, und wie so oft festzustellen ist, auch geringere Qualität.
Nein, ich bin kein Telekom Fanboy. Es gibt Anbieter, die besser sind. Aber find zur Zeit mal einen, der dann auch noch weniger kostet. Das gibts nur noch in wenigen Ausnahmefällen lokaler Anbieter.
PS: Oh my, ich hab sooooo nen Kater ….