Schräger als Fiktion
Ich war schon lange nicht mehr im Kino - dachte ich mir. Das muss sich mal wieder ändern. Natürlich wollte ich mich nicht alleine auf den Weg machen und habe mir mit Anne und Jan David eine hervorragende Unterstützung geholt. Nachdem wir sehr nett und recht lecker im Garbo des Cinema-Arthouses (mein Lieblingskino) gegessen haben, machten wir uns mit einer großen Tüte Popcorn auf in Kino 1.
Ich hatte die Entscheidung zwischen zwei Filmen - geworden ist es “Schräger als Fiktion“.
Leute, schaut euch den Film an! Für mich wird es ganz oben auf der Liste “Kinofilme des Jahres” stehen und das Jahr hat erst begonnen. Ob ihr traurig, fröhlich, getrennt, frisch verliebt, verlobt oder verheiratet seid, dieser Film ist für jede Gemütslage etwas. Er ist nicht nur spritzig, aufregend und humorvoll, sondern regt auch zum Nachdenken an.
Außerdem ist der Hauptdarsteller Harold Crick ein ganz sympathischer Steuerfahnder, der nur versucht, sein Leben zu leben. Doch die lebensmüde Autorin Karen Eiffel sucht nach der bestmöglichsten Weise, Harold umzubringen - in ihrem Buch: Tod und Steuer.
Und da sie den ungünstigsten Zeitpunkt in Harolds Leben dafür wählt, ist er versucht, ihr Vorhaben zu verhindern. Ob sein Leben nun einer Tragödie oder doch eher einer Komödie gleicht und welches ICH in der Autorin steckt, versucht er mit einem Literaturprofessor herauszufinden.
Eingebettet in eine Szenerie voller Humor, Neurosen, Charme und viel Liebe, gelingt es der Regie einen tiefgründigen Film mit lustigen Elementen entstehen zu lassen, in dem die Bedeutung von Trivialitäten nicht vergessen ist und den Beweis liefert, dass eine Liebe zwischen völlig unterschiedlichen Menschen möglich ist…
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