Auf Schatzsuche
“Was machen wir denn am Samstag?”
“Also ich bin gegen Kneipe!”
“Aber zum Bowlen, Schlittschuhfahren oder Schwimmen habe ich auch keine Lust. Wir müssten mal wieder was ganz anderes machen.”
“Wenn wir alles kategorisch ablehnen, geht ja nur noch eine Schnitzeljagd im Freien!”
“Das ist eine gute Idee!!! Lasst uns eine Schatzsuche machen…”
Und so kam es zu dieser verrückten Idee, dass am Samstagabend 10 Menschen in wetterfester Kleidung, mit einem Bollerwagen und viel guter Laune sich auf die Suche nach dem spektakulären Meller Schatz machten.
Um fast 19h ging es in Altenmelle los. Die erste Station war der Spielplatz. Dort waren von unserer Organisatorin Christine Zettel versteckt worden, die uns einen Hinweis auf die nächste Station geben sollten.
Gleich schwärmten alle aus, um in der Dunkelheit nach kleinen weißen Zetteln zu suchen.
Damit war das neue Ziel klar. Doch was sollte uns da bloß erwarten? Wieder war ein Zettel mit einer Aufgabe versteckt. Und diesmal mussten wir singen? Da ich hier niemanden verschrecken möchte, gibt es nur ein Bild der beiden Dichterinnen.
Hier der Text:
Einst machte ich mich auf, eines Abends spät;
Ich wollte vom Spiel, -platz zur Linde gehn.
Dort fanden wir, am geheimen Ort;
da stand es schwarz, auf weiß gings los.
Wir tranken Bier, und Sekt dazu.
Dort warten wir, oft stundenlang;
auf Christian Nol, -te und seine Braut.
Nach vielen weiteren Kilometer, Knäckebroten, Bier und Sekt (dank super Organisation für mich auch ohne Alkohol!!!!! Danke noch einmal an Christine!!), konnten wir eine Zwischenstation mit leckeren Kuchen einlegen.
Manche fanden sogar zu ihrem zweiten Ich in dieser Nacht und hielten es freundschaftlich im Arm. Also waren wir plötzlich 10 und “Mihr” - der imaginäre russische Freund von Andrea.
Später gewann Miss Hanuta noch den Walnuss-Aufknacken-und-Aufessen-Wettstreit und die ganze Gruppe tanzte vor Freude Bingo. (Hoffentlich hat Reifeisen keine Außenkamera installiert - schon bei YouTube geschaut?)
Nachdem einige eine kleine Stärkung beim goldenen M brauchten, trabten wir weiter in Richtung SCHATZ!
Er fand sich dann auch tatsächlich in einer Telefonzelle auf einem abgelegenen Hof. Alle freuten sich über die erfrischende Überraschung und selbst an mich wurde gedacht. Ich bekam einen O-Saft-Klopfer! *freu*
Den gelungen Abend ließen wir noch im Wintergarten bei unserem charmanten Gastgeber ausklingen und freuen uns auf weitere merkwürdige Ideen…
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am 5. Februar 2007 um 13:47 Uhr.
Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir einen super tollen Abend hatten!
Noch einmal ein ganz dickes Dankeschön an Christine für die Arbeit, die sie sich gemacht hat!
Wenn jemand noch mehr von solchen verrückten Ideen hat: Bitte melden, wir setzten sie um!
Es war genial und ist zum Nachmachen wärmstens empfohlen!
am 5. Februar 2007 um 22:19 Uhr.
Tja, was soll ich sagen?! “Mihr” hats gefallen und Andrea auch! Geile Sache, und allen, die das peinlich finden, kann ich nur sagen: Versauert doch in stickigen Kneipen und JA! wir kommen vom Lande!
am 5. Februar 2007 um 23:19 Uhr.
@ Andrea und Mihr: Sehr richtig! Stickige Kneipen kann jeder. Wir wollen mehr!!!!!
am 6. Februar 2007 um 10:48 Uhr.
Was wär das Leben ohne einen gewissen Grad ein Verrücktheit?!
Nichts für uns, auf jeden Fall!
am 6. Februar 2007 um 15:12 Uhr.
@ Andrea: *lachen muss* Nettes Motto. Sehr weise und geistreich gewählt. Und wem genau sollte diese Aktion jetzt noch peinlich sein?
am 20. Februar 2007 um 00:06 Uhr.
[...] Ausprobiert habe ich letztes Wochenende den Light Live - Rose. Ich muss sagen, dass ich ihn schon bei der Schatzsuche getrunken habe. Doch da hat er bei weitem nicht so gut gescheckt wie auf Annis Kindergeburtstag. [...]